Bergmesse 2018

Bericht aus der PNP vom 04.07.2018

Bodenmais. „Das Vergleichen macht das eigene Leben nicht glücklicher. Das Sich-Minderwertig-Fühlen macht letztlich die Freude am eigenen Leben kaputt“, zitierte Pfarrer und Präses Alexander Kohl bei der Predigt das Weisheitsbuch. Beste Witterungsbedingungen herrschten am Sonntag bei der Kolping-Bergmesse am kleinen Arber.

Über 200 Personen waren zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus gekommen. Unter dem Gipfelkreuz wurde, wie jedes Jahr seit 1964, die Bergmesse für die verstorbenen Präsides und Mitglieder der Kolpingsfamilie Bodenmais mit Pfarrer Alexander Kohl gefeiert. Vorsitzender Franz Josef Weikl begrüßte besonders das Bläserquartett des Knappschaftsvereins, das mit der Waldlermesse den Gottesdienst musikalisch umrahmten.

Weikl erinnerte an die Verstorbenen des letzten Jahres: Günther Heimerl, Armin Stangl. Johann Bauer, Rainer Vierheilig und Regina Bartlmäß. Ihrer und dem genau vor 40 Jahren bei einer Aktion der Kolpingsfamilie tödlich verunglückten Karl-Heinz Wölfl wolle man heute besonders gedenken. „Durch den Neid des Teufels kam der Tod und das Unglück in die Welt“, erwähnte Pfarrer Kohl das Weisheitsbuch. Schon Eltern vergleichen die eigenen Kinder mit anderen. Erwachsene blicken oft neidvoll zum Nachbarn, der zwei große Autos in der Einfahrt stehen hat und sich zwei Mal im Jahr einen teuren Urlaub leisten kann. Pfarrer Kohl sagte am Ende der Hl. Messe, dass auf einem Berggipfel die Waldlermesse, von Blechblasinstrumenten gespielt, ein unbeschreibliches Erlebnis sei. Mitglieder des Schiclubs bewirteten auf der Chamer Hütte die Gäste, so dass am Nachmittag die Besucher gut gestärkt den Heimweg antreten konnten.

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